Strahlend blauer Himmel erscheint auf dem Foto grau

23. März 2009

So manches Urlaubsfoto ist später ein trauriger Anblick, wenn es die eigentliche Sommerstimmung gar nicht wieder gibt, sondern einen verwaschenen grauen Himmel zeigt. Dabei war die Ausgangssituation scheinbar perfekt. Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel – einfach ein toller Sommertag.

Um dies zu vermeiden, sollte man folgendes beachten:

  • Nicht um die Mittagszeit fotografieren, denn dann ist das Licht am härtesten. Besser das Fotografieren in die Morgen- oder Nachmittagstunden verlegen.
  • Die Lichtmessung nicht in schattigen Bereichen ausführen, dass führt zur Überbelichtung der helleren Bereiche, besonders des Himmels. Stattdessen die Kamera in einem Mittelwert einmessen lassen.
  • Die Verwendung eines Polfilters lässt die Farben kräftiger erscheinen. Ein blauer Himmel bleibt blau und das Grün der Pflanzen erhält ein frisches sattes Grün, statt eine graugrüne Färbung, wie es oft beim Fotografieren an hellen Tagen vorkommen kann.
  • Statt eines Polfilters kann auch ein blauer Farbverlaufsfilter zum Einsatz kommen. Ein Farbverlaufsfilter ist nicht komplett farbig eingefärbt, sondern wird von oben nach unten hin heller, so dass nur der obere Motivausschnitt, also der Himmel, blau eingefärbt wird.
  • Das was mit dem Farbverlaufsfilter möglich ist, kann auch nachträglich mit einem Bildbearbeitungsprogramm durchgeführt werden. Viele Bildbearbeitungsprogramme haben den Farbverlaufsfilter als Effekt-Tool.

Blätter

Porträtaufnahmen im Freien: Über- oder Unterbelichtung vermeiden

5. März 2009

Bei digitalen Kompaktkameras mit Vollautomatik kennt man das Problem mit der Belichtung. Was kann man dagegen tun, um eine Über- oder Unterbelichtung zu vermeiden?

Die Ausgangssituation:

  • Sommer
  • Sehr heller Tag
  • Blauer Himmel
  • Mittagszeit

Diese Ausgangssituation ist nicht die optimalste, um im Freien Porträtaufnahmen zu machen. Die Mittagszeit mit ihrem sehr hellen Licht, führt fast immer zu Problemen mit der Belichtung, zudem erhält man keine schönen warmen Farbtöne. Deswegen sollte man solche Aufnahmen in die Morgen- oder Nachmittagsstunden verlegen.

Genauso ist davon abzuraten, Porträtaufnahmen im Gegenlicht zu machen oder die Person in die Lichtrichtung zu stellen. Letzteres führt dazu, dass die Person die Augen zusammenkneift und der Gesichtsausdruck ziemlich unentspannt wirkt.

Sind auf dem Foto überbelichtete Stellen zu sehen, wurde die Belichtung in einem schattigen Bereich gemessen. Sind Stellen auf dem Foto unterbelichtet, wurde in helleren Bereichen eingemessen.

Profis würden in solchen Fällen Belichtungsmessungen und die Einstellung der Belichtungszeit manuell vornehmen. Man kann sich aber auch anders behelfen, indem man sich im Motiv einen Gegenstand sucht, der einen mittleren Tonwert hat. Also weder  ganz helle, noch dunklen Bereiche sind geeignet, um eine Messung vorzunehmen. Diesen Gegenstand visiert man an und lässt die Kamera die Belichtungsmessung vornehmen. Dann schwenkt man mit weiterhin gedrückten Auslöser zurück zum gewünschten Motiv und macht das Foto.