Nebenverdienst durch den Verkauf von Fotos

19. Oktober 2011 von  

Für Webseiten, Blogs, Broschüren und Drucksachen werden ständig Fotos gesucht. Unternehmen beziehen ihre benötigten Fotos fast nur noch von Bilddatenbanken aus dem Internet. Daher sind diese auch ständig auf der Suche nach frischem Fotomaterial. Professionelle Fotografen haben die Bilddatenbanken längst als zweites Standbein entdeckt, aber auch so mancher Hobbyfotograf verdient mit seinen Fotos etwas Geld nebenbei.

Im Prinzip kann sich jeder als Fotograf in einer Bilddatenbank registrieren, ob die eingereichten Fotos den Qualitätskriterien entsprechen ist eine andere Sache. Es ist von Vorteil, wenn die Fotos eine hohe Auflösung haben, beispielsweise 8 Mio Pixel, damit diese auch für ein DinA 4 Prospekt vergrößert werden können. Die Ansprüche der Bilddatenbanken sind sehr hoch, verwackelte oder „verrauschte“ Fotos sollten erst gar nicht eingereicht werden.

Besonders gern werden sogenannte Businessmotive angenommen. Menschen am Arbeitsplatz oder im Büro. Auch freigestellte Produktfotos werden ständig benötigt oder Aufnahmen von Sehenswürdigkeiten, Urlaubsregionen oder aus der Tier- und Pflanzenwelt. Allerdings dürfen mit den Fotos keine Rechte Dritter verletzt werden. Welche Motive nicht kommerziell vermarktet werden dürfen, lässt sich in den Bilddatenbanken nachlesen.

Beispiel für Stockfotografie

Beispiel für Stockfotografie

Die Verkaufspreise werden in der Regel von den Bilddatenbanken vorgegeben. Der Fotograf erhält nach dem Verkauf einen prozentualen Anteil. Oft sind es 50 Prozent, die der Fotograf erhält. Das klingt im ersten Augenblick wenig, aber wenn man bedenkt, dass die Bilddatenbanken sich um die Vermarktung kümmern, wird klar, warum die Provision so hoch ist. Die Eigenvermarktung von Fotos macht bei der Masse der Konkurrenz wenig Sinn. Wer die Fotografie als Nebenjob in einer Bildagentur ausüben möchte, sollte sich besonders mit den Suchwörtern (Tags) auseinandersetzen. Neben der Fotografie an sich, sind sie das wichtigste Mittel für den erfolgreichen Verkauf. Ein Foto, das beispielsweise einen grünen Apfel zeigt, sollte mit den Tags „Obst, Apfel, grün“ versehen werden. Eine Aufnahme von einem Lavendelfeld in der Provence könnte folgende Suchwörter haben: Frankreich, Lavendel, Provence, Lavendelfeld, lila, violett, Lavendelblüten. Es ist hilfreich, wenn man sich vorstellt, mit welchen Begriffen man selbst nach einem solchen Motiv suchen würde.

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