Vogelfotografie

4. September 2009 von  

Das Besondere an einer Vogelfotografie ist der Umstand, dass sich  lebende Objekte halt nicht immer gerade dort aufhalten, wo man sie bequemer Weise gerne hätte, sie oftmals sehr klein sind und auch selten still halten. Es ist sehr schwer mit einer Amateurausstattung wirklich schöne Vogelbilder zu bekommen, aber es gibt ja ein paar kleine Tricks. Zum einen bietet es sich an, sein „Motiv“ erst einmal zu studieren. Wo hält es sich bevorzugt auf und welche Gewohnheiten hat das Tier? Ein Tarnnetz kann dabei auch sehr hilfreich sein. Um nicht ständig vor dem Problem zu stehen, dass ein anderes Objekt den Vogel verdeckt, sollte man sehr dicht herankommen und dazu eignen sich ganz besonders Futter- oder Wasserstellen.

KolibriAuch Kameras mit langen Teleobjektiven eignen sich sehr gut. Bei Makroaufnahmen sind Geduld und eine gute Beleuchtung von größter Wichtigkeit. Brennweiten von 300 mm stellen das Minimum dar, sofern der Abstand zum Objekt nicht mehr ist als 3 Meter beträgt. Bei der digitalen Aufnahmetechnik reichen in der Regel sechs bis zehn Megapixel. Mit einer Brennweite von mehr als 1000 mm kann man auch noch den Vogel aus mehreren Metern Entfernung hervorragend fotografieren, jedoch wird dann jeder kleine Windhauch zum echten Problem. Nicht nur das Bild wird extrem vergrößert, sondern auch jede Bewegung wird auf dem Foto sichtbar. Ein Bild mit einem 300 mm Objektiv aus drei Metern Entfernung wird besser sein, als ein Bild aus acht Metern Entfernung mit einem 600 mm Objektiv. Nichts ist besser als die Nähe, die Zeichnungen und die Tiefenschärfe sind sehr viel besser, dass Bild wird eindrucksvoller und brillanter.

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